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	<title>Eser21 - Betreutes Wohnen für junge Erwachsene</title>
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	<description>Eser 21 in Augsburg: Psycho- und sozialtherapeutische Einrichtung für Menschen in Lebenskrisen</description>
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		<title>Ostern 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 18:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Welche Leiden nehme ich ernst? Meine eigenen? Die der Esermitarbeiter und der Esergäste? Wie ist es mit den Leiden Gottes, an die wir durch das
österliche Geschehen besonders erinnert werden? Was bedeutet es, darauf zu verzichten, etwas aus sich zu machen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Eser-Freunde,</strong></p>
<p>das neu erschienene Buch über Bonhoeffers Leben von Eric Metaxas fesselt mich ungemein. Ich fand darin folgendes Zitat:</p>
<blockquote><p>WENN man völlig<br />
darauf verzichtet hat,<br />
aus sich selbst etwas zu machen -<br />
dann wirft man sich<br />
ganz Gott in die Arme,<br />
dann nimmt man nicht mehr<br />
die eigenen Leiden,<br />
sondern die Leiden Gottes<br />
in der Welt ernst.</p>
<p>Dietrich Bonhoeffer</p></blockquote>
<p>Es hat Bonhoeffers Leben geprägt. Auch für mich, für uns, ist es eine herausfordernde Anfrage: Welche Leiden nehme ich ernst? Meine eigenen? Die der Esermitarbeiter und der Esergäste? Wie ist es mit den Leiden Gottes, an die wir durch das österliche Geschehen besonders erinnert werden? Was bedeutet es, darauf zu verzichten, etwas aus sich zu machen?</p>
<p>Helfen wir nicht unsren Gästen in mühevoller Therapiearbeit, dass sie endlich etwas aus sich machen? Aber es geht viel mehr darum, dass jeder von uns erkennt und ins Leben umsetzt, dass wir bereits Ebenbild Gottes SIND und SEIN dürfen. Die Angst, sich selbst, den Platz, die Rolle, die Anerkennung und den Ruhm zu verlieren, verhindert, dass wir uns kindlich und vertrauensvoll in die Hand Gottes geben und uns aus dieser Hand empfangen.</p>
<p>Nur so aber können die vielen Kämpfe im Inneren und Äußeren zum Schweigen kommen. Wir bekommen die Hände frei, uns mit Gott zusammen um die Not um uns herum zu kümmern. Wenn österliche Auferstehungskraft unsere Triebfeder ist, sind wir wirkliche Hoffnungsträger.</p>
<p><strong>Was bewegt uns gerade besonders im Eser?</strong></p>
<p>Die Nöte der Menschen und unsere Antworten darauf in VerAntwortung sind Thema in unserer Beratungsstelle Kontaktpunkt. In 10 Sondersitzungen haben die Mitarbeiter sich einem intensiven Teamprozess gestellt, damit sie entsprechend ihrer Gaben und Ausbildungen ihren Platz im Team und in der Begleitung von Ratsuchenden neu entdecken. Die Psychologin Ilse Hellmann ist zur Freude aller als Supervisorin in diesen Prozess mit eingestiegen. Wir sind gespannt, was noch alles wachsen wird. </p>
<p>Auch im Mitarbeiterteam im Haus 21 stellen wir uns intensiven Weiterbildungsprozessen. Unsere Supervisorin, Frau Dr. Heyers, schult uns weiterhin in der Begleitung von traumatisierten Klienten. Prof. Ruppert von der Katholischen Hochschule München übt mit uns generationsübergreifende Trauma-Aufstellungen. Ein Mitarbeiter der Hochgratklinik vermittelt uns ein tieferes Verständnis für Körperprozesse.</p>
<p>Wir staunen als Team, wie offen und vertrauensvoll wir miteinander persönliche Erfahrungen anschauen können und wie unsere Verbindung zueinander wächst.</p>
<p>Das noch vor uns liegende Jahr enthält für uns im Eser viele Herausforderungen: Wir beteiligen uns bei der europaweit stattfindenden Aktion „Miteinander für Europa“ am 12. Mai im Augsburger Rathaus. Im Juni besuchen uns Mitarbeiter der Klinik Hohe Mark und ein Höhepunkt des Jahres ist die Feier des 15. Geburtstags unserer Einrichtung.</p>
<p>Wir freuen uns über all das Gewachsene und sind glücklich, wenn junge Menschen wieder ihren Weg gehen können und viele in der Beratungsstelle „Kontaktpunkt“ wirklich Hilfe finden. Wir danken Gott für Schutz und Versorgung, für Kraft, Liebe und Weisheit zum Begleiten.</p>
<p>Euch lieben Eserfreunden wünschen wir ein gesegnetes, frohes Osterfest. Habt von Herzen Dank für Euer Mittragen, Mitbeten und Finanzieren. Ohne Euren Rückhalt würden wir es nicht schaffen.<br />
Eure „Eserleute“</p>
<p><strong>i.A. Friedegard Warkentin</strong></p>
<p>Lesen Sie jetzt den <img class="alignnone size-full wp-image-228" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/pdf.gif" alt="" width="12" height="15" /> <a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/ostern2012.pdf">vollständigen Freundesbrief Ostern 2012</a>.</p>
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		<title>Advent 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 20:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[...mache dich auf, werde wach, richte dich auf, komm in Bewegung, übernimm Verantwortung, werde durchschaubar, werde Licht... Der Prophet Jesaja fordert uns auf, Verantwortung für unseren Part in der Beziehung zwischen Gott und uns zu übernehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Eser-Freunde,</strong></p>
<p>&#8230;mache dich auf, werde wach, richte dich auf, komm in Bewegung, übernimm Verantwortung, werde durchschaubar, werde Licht&#8230;.</p>
<p>Der Prophet Jesaja fordert uns auf, Verantwortung für unseren Part in der Beziehung zwischen Gott und uns zu übernehmen. Gott hat seinen Part übernommen, denn Jesus kam zu uns als Licht in die Welt. Wenn ich im Dunkel oder Zwielicht bleibe, bleibe ich besetzt vom Dunkel und blind für die Herrlichkeit Gottes, die Raum in mir sucht.</p>
<p>Immer wieder staune ich und kann es doch nicht ganz fassen, welche Würde und Verantwortung wir als Gegenüber von Gott haben. Er lädt zuerst ein und wartet sehnlichst darauf, dass wir ihn einladen, in unser Dunkel zu kommen und uns Licht und Teilhabe an Seiner Herrlichkeit zu schenken.</p>
<p>Seitdem in Europa das gemeinsame Fundament der Euro ist und nicht mehr der christliche Glaube, hat ein Götterwechsel stattgefunden, an dem wir alle beteiligt sind und der uns unterschwellig geprägt hat. Schleichend hat der Marktwert, der Kapitalismus Einzug gehalten bis hinein in unsere Gedanken. Jeder für sich kann und muss sich aufmachen und überprüfen, an was und wem er sich orientieren will.</p>
<p>Es geht um HABEN oder SEIN! Auch wir als Team und unsere Gäste müssen uns immer wieder aufmachen, uns neu orientieren an dem, was wahr, licht und hilfreich ist. Kurskorrektur ist dann auch im Eser Thema, wenn schleichend Halt gebende Strukturen aufweichen oder die Vision nicht mehr klar bewusst ist. Dann ist es wichtig, inne zu halten, Gespräche zu suchen<br />
und sich gemeinsam neu auf das Wesentliche auszurichten. Da bin ich froh, dass wir eine Kultur der Offenheit und des Vertrauens haben und die Basis zwischen uns stimmt. Und so können wir gemeinsam den Herrn der Herrlichkeit bei uns einladen.</p>
<p>Am Nikolaustag findet unsere jährliche gemütliche Adventsfeier als kleines Zeichen des Danks an unsre Mitarbeiter statt. Besonders gilt das unseren Ehrenamtlichen, die sich im Wochenenddienst, Kontaktpunkt, im Café und in anderen Bereichen einbringen und uns von ihrer freien Zeit schenken. </p>
<p>Viel Umbruch gab es im Herbst: Peter Kettemann ist nach Inningen gezogen und Elke Adams zieht mit ihrer Familie in die Eserstraße. Der Tod eines Elterteils eines Teammitglieds bewegt uns mit. Gäste sind ausgezogen, neue Gäste sind ins Haus gekommen. Irmi Ostermeier im Büro stöhnt unter der Flut von Anmeldungen, die kaum zu bewältigen ist. Beim Besuch von Studenten der Kath. Hochschule München mit Prof. Franz Ruppert war ein intensiver Austausch möglich. Und so gäbe es noch Vieles zu berichten aus der Eserarbeit, die wir von Herzen gemeinsam verantworten und mit Gottes Hilfe und viel Leidenschaft bewältigen&#8230;</p>
<p>Wir Eserleute danken von ganzem Herzen Euch, unseren Freunden, für alle Unterstützung, im Gebet und auch durch Spenden, die wir gut und verantwortlich einsetzen wollen und wirklich gut gebrauchen können. Frohe Weihnachten und Gottes Schutz und Bewahrung im Neuen Jahr 2012 und dass die Herrlichkeit des Herrn aufgeht über Euch.</p>
<p>Eure <strong>Friedegard Warkentin</strong> und das <strong>Eserteam</strong></p>
<p>Lesen Sie jetzt den <img class="alignnone size-full wp-image-228" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/pdf.gif" alt="" width="12" height="15" /> <a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/advent2011.pdf">vollständigen Freundesbrief Advent 2011</a>.</p>
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		<title>Ostern 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 18:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Für uns im Eser 21 hat das Osterfest schon immer eine besondere Bedeutung. Es ist das, was unsere Gäste erleben sollen: Das Leiden, Sterben (übertragen) ist nicht das Letzte, Unaufhörliche, Eigentliche, sondern es ist Durchgang, Tür zum Leben. Immer wieder erleben wir solche Augenblicke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ostern – Fest der Auferstehung, des Lebens nach Karfreitag – Leiden, Sterben, Begraben sein.</strong></p>
<p>Für uns im Eser 21 hat dieses Fest schon immer eine besondere Bedeutung. Es ist das, was unsere Gäste erleben sollen: Das Leiden, Sterben (übertragen) ist nicht das Letzte, Unaufhörliche, Eigentliche, sondern es ist Durchgang, Tür zum Leben. Immer wieder erleben wir solche Augenblicke, in denen unsere Gäste sich gegen den Tod und für das Leben entscheiden. Aber es ist ein Prozess, eine Entwicklung.</p>
<p>Es muss festgehalten werden. Schnell verrutscht es wieder. Oft wünschten wir uns, dass es läuft wie am Ostermorgen, dass mit einem Schritt aus dem Grab das Alte vergeht und das neue Leben sichtbar wird. Und doch wächst, entwickelt sich und reift, wie eine zarte Pflanze das neue Ja zum Leben. Ein Ja, das in der Auferstehung seinen Anker hat.</p>
<p>Vielen Gästen fällt es sehr schwer, das Leben wie es nun mal ist, anzunehmen. Die Herausforderungen nehmen ja nicht ab sondern oft zu. Da ist es hilfreich, wie bei den AA-Gruppen erst mal für die nächste Stunde, den nächsten Tag sein Ja zu wagen. Da stellen die Krisenherde der Welt, auch Japan, erst mal keine gute Leinwand dar. Da muss es sich bewähren, Ja zu sagen und ein mutiges, auch trotziges Nein zur Zerstörung und zum Aufgeben. Für die eigenen Gefühle, für die Reaktionen auf erlebtes Unrecht Verantwortung zu übernehmen, ist ein schwieriger Reifeschritt.</p>
<p><strong>Was tut sich in den Häusern?</strong></p>
<p>Im Haus 21 hatten wir in den Faschingsferien einen intensiven Gruppenblock. „Therapeutische Schiffsreise“ war unser Thema. Jeder Gast musste sich und den anderen an Bord einen Platz zuordnen und das bildlich darstellen. Vom blinden Passagier bis zum Kapitän war alles vertreten. Jeder gab jedem Feedback, wie er den anderen erlebt und sich selbst im Kontakt und in der Verantwortung für die „Reise“ sieht. Wir Mitarbeiter waren wieder mal beeindruckt von der Intensität und Klarheit der Gäste bei ihrer „inneren Reise“. Diese Offenheit zueinander hat spürbar das Klima in der Gruppe verbessert. Wir planen monatlich einen gemeinsamen Ausflug mit den Gästen ein, um ihren inneren Tank mit guten Erfahrungen und Erlebnissen zu füllen. In den Oster- und Pfingstferien wird das auch vermehrt angeboten.</p>
<p>Roland Lorenz musste wegen einer Schulteroperation einen Monat lang pausieren. Conny Kieser, Kunsttherapeutin und Schreinerin, hat ihn in dieser Zeit in der Arbeitstherapie bestens vertreten. Es hat sich ganz spontan ergeben, dass sie gerade Zeit hatte. Das war uns wieder ein Zeichen liebevoller Fürsorge vom „großen Chef“, denn Inge Eder hätte die Arbeitstherapie so lange kaum alleine schultern können.</p>
<p>Ein Gast aus dem Eser 21, wechselt nun ins Haus 17, andere stehen auf der Warteliste, eine andere verlässt Haus 17, &#8211; früher als wir für sie gedacht haben. Unser Gebet und liebevollen Gedanken begleiten sie. Vom Haus 17 gibt es noch eine wichtige Neuigkeit zu erzählen:<br />
Unsere Ärztin, Dr. Hiltrud Meyer, hat ja ihre Praxis im Parterre von Haus 17. Zudem war dort das Büro der Mitarbeiter und ein Gruppenraum untergebracht. Diese Mitarbeiter sind nun wieder in den 1. Stock gezogen, da Ilse Hellmann, Psychologin und Psychotherapeutin, aus der Nähe von Heidelberg nach Augsburg gezogen ist. Ab 1. Mai 2011 benötigt sie einen Raum für ihre kassenärztliche Praxis.</p>
<p>Frau Hellmann ist für uns ein wahres Geschenk, da sie ihre Praxis in enger Anbindung an die Eserarbeit führen will, auch im Kontaktpunkt mitarbeiten wird und sich in unserem Trägerkreis für den Eser mit verantwortlich sieht. Im nächsten Brief wird sie sicher selbst erzählen, wie es zu ihrem Weg nach Augsburg kam.</p>
<p>Im Kontaktpunkt ist richtig Aufschwung mit einem vielseitigen Gruppenangebot, das in Augsburger Kirchen und darüber hinaus verteilt wurde. Zum Teil wurde dieses Angebot schon sehr gut und hilfreich genutzt, zum Teil kann unser breitgefächertes Angebot noch mehr Zulauf finden. Es ist sehr erfreulich, dass der Kreis der Therapeuten, der sich interessiert bei uns mitzuarbeiten, wächst.</p>
<p>Im Esercafe haben nun unsere Esergäste aus dem Haus 17 ein echtes Trainingsprogramm unter Anleitung von Ellen Kettemann. Dieser Dienst gehört nun zu ihrem Therapieprogramm und kommt so dem Cafe und den Gästen zugute.</p>
<p>Eine liebe Freundin und Förderin der Eserarbeit ist vor ein paar Monaten verstorben. Sie hatte uns jeden Monat finanziell unterstützt. Wir merken das Fehlen dieser Unterstützung. Unsere Buchhaltung mahnt uns, dass wir sparen müssen. „Das tun wir doch schon“, heißt es dann. Gleichzeitig sind viele Wünsche offen. Angefangen bei den Gartenmöbeln für den Hof im Haus 17 oder der lang ersehnten wetterfesten Tischtennisplatte, von der fast alle träumen.</p>
<p>Da heißt es erfinderisch zu sein:<br />
Wir haben so viele musisch hochbegabte Esergäste und Ehemalige. Wir planen im Herbst ein Benefizkonzert zugunsten des Eser. Das wird eine spannende Sache und wir freuen uns schon sehr darauf, besonders da wir seit einem halben Jahr mit Daniela Huber eine wunderbare Chorleiterin haben, die den Eserchor zur Hochform bringt. Bei unserem diesjährigen Eserfest am 16. Juli wird es sicher Kostproben geben. Für den Eserlauf bitten wir auch alle um laufkräftige oder finanzielle Unterstützung, denn sowohl beim Eserlauf als auch beim Eserfest heißt es: dabei sein ist alles…</p>
<p>Herzliche Grüße aus der Eserstraße von allen Mitarbeitern</p>
<p>Eure Friedegard und Gerd Warkentin</p>
<p>Lesen Sie jetzt den <img class="alignnone size-full wp-image-228" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/pdf.gif" alt="" width="12" height="15" /> <a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/ostern2011.pdf">vollständigen Freundesbrief Ostern 2011</a>.</p>
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		<title>Advent 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 20:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute am 2. Advent, laden wir Euch ein, auf den Weg nach Bethlehem mit zu gehen. In einem Gedicht von Horst Knöpfel kommt das gut zum Ausdruck. Dieser Satz: „Du musst dich entscheiden, ob du das Leben halten willst oder den Tod…“ gilt für jeden von uns an jedem Tag, manchmal stündlich neu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Eser-Freunde,</strong></p>
<p>heute am 2. Advent, laden wir Euch ein, auf den Weg nach Bethlehem mit zu gehen. Ein Gedicht von Horst Knöpfel bringt es gut zum Ausdruck:</p>
<p>DER UNSER LEBEN VERÄNDERT (1985)</p>
<blockquote><p>Du musst es<br />
in deine Arme nehmen,<br />
das Kind,<br />
wie Maria<br />
oder Simeon.<br />
Betasten<br />
das Wort<br />
und anfassen<br />
mit beiden Händen.<br />
Ergreifen<br />
den menschgewordenen Herrn,<br />
dann hast du<br />
nicht mehr<br />
die Hände frei<br />
zur geballten Faust,<br />
nicht mehr<br />
für Karabiner,<br />
du musst dich entscheiden,<br />
ob du das Leben halten willst,<br />
in deinen Händen<br />
oder den Tod.</p></blockquote>
<p>Dieser Satz: „Du musst dich entscheiden, ob du das Leben halten willst oder den Tod&#8230;“ gilt für jeden von uns an jedem Tag, manchmal stündlich neu. Der Stall von Bethlehem ist ein Gleichnis für das Leben. Jesus kommt in mein/unser Chaos, aber wir können uns entscheiden, worauf wir sehen, was wir betasten, wo unsere Konzentration hin geht. Wie froh bin ich, die Wahl zu haben, ob Tod oder Leben Einfluss auf mich nimmt!</p>
<p>Wie schwer ist es aber für die meisten unserer Gäste, wirklich loszulassen, „geballte Faust oder Karabiner&#8230;“, fühlt es sich doch für viele oft wie ein Verlustgeschäft an, die eigenen Waffen abzulegen und das Leben zu ergreifen.</p>
<p>Präsent zu sein, wirklich zu begleiten durch Höhen und Tiefen, muss auch von jedem Mitarbeiter immer wieder neu gewählt werden. Da sitzen wir Mitarbeiter mit den Gästen in einem Boot und müssen wählen, ob Zorn oder Liebe, Vertrauen oder Misstrauen uns regiert.</p>
<p>Unser Leben im Eser ist nach wie vor für Gäste und Mitarbeiter, eine ständige Herausforderung. Das Leben zu wählen und Wachstumsbedingungen zu schaffen, kostet Kraft und Zeit.</p>
<p>Einige Schlaglichter daraus:<br />
Unsere Mitarbeiterin Anja Siegel, hat sich nun doch entschieden, sich in der Eserarbeit auf die ambulante Arbeit zu  konzentrieren, da für sie ihre Aufgabe als Mutter und gleichzeitig als Therapeutin im Eser 21 nicht zu vereinbaren waren. Anja wurde liebevoll verabschiedet mit der Hoffnung, dass sich dies „Problem“ mit der Zeit ja löst. Wir als Team Eser 21 verlieren in Anja eine wertvolle Mitarbeiterin, freuen uns aber, dass sie uns im großen Eser-Mitarbeiterkreis erhalten bleibt.</p>
<p>Im Cafebereich findet Roland Lorenz, der für ein Jahr kommissarisch die Cafeleitung übernommen hatte, durch Ellen Kettemann eine kompetente Nachfolgerin. Roland bleibt stellvertretender Leiter. Roland und Wiebke sind nun seit 10 Jahren in Augsburg und wir haben das im Rahmen des großen Mitarbeiterkreises gefeiert. Wie gut, dass sie zu uns nach Augsburg in den Eser gekommen sind! Roland, der Hausvater, Wächter über Haus und Hof und Arbeitstherapeut ist, hat einen ganz wesentlichen<br />
Platz im Team und bei den Gästen.</p>
<p>Roland und Inge, die gemeinsam unsere Arbeitstherapie leiten, haben auch dieses Jahr in Zusammenarbeit mit Elke in der Hauswirtschaft dem Eserfest zu vollem Erfolg geholfen. Durch unseren Eserlauf konnten wir 15.000 €, genau die Summe, die wir für die Hofgestaltung und Pflasterung von Haus 17 brauchten, einnehmen. Unser Eserauto, der alte Ford, hätte nur noch mit hohem finanziellem Aufwand durch den TÜV gebracht werden können. Wir haben entschieden, dass wir nach einem gebrauchten Passat sehen. Für 5000€ haben wir einen Wagen in gutem Zustand erstanden. Die Woche darauf erhielten wir eine Spendenzusage über 5000 €.</p>
<p>Ich schreibe dies, weil es für uns ein Zeichen der liebevollen Fürsorge Gottes ist. Auf solche Zeichen sind wir angewiesen, ganz praktisch und in allen Beziehungen. Noch viel gäbe es zu erzählen, von der wachsenden ambulanten Arbeit, der Warteliste für Therapieplätze, dem guten Zusammenhalt im Gebet und Arbeiten, der mutmachenden Vernetzung mit Ärzten und anderen Werken und Einrichtungen.</p>
<p>Wir danken Euch für alle Unterstützung, finanziell und auch im Gebet. Bitte denkt weiter an uns und begleitet uns in Euren Herzen. Dass Ihr in diesen Tagen “nach Bethlehem“ gehen könnt und „das Leben ergreifen,“ das wünschen wir Euch von ganzem Herzen.</p>
<p>Auch für das Neue Jahr 2011 Gottes Segen, Gesundheit, Freude, Frieden und liebevolle Begegnungen.</p>
<p>Herzliche Grüße aus der Eserstraße von allen Mitarbeitern<br />
im Namen des ganzen Teams<br />
Eure <strong>Friedegard</strong> und <strong>Gerd Warkentin</strong></p>
<p>Lesen Sie jetzt den <img class="alignnone size-full wp-image-228" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/pdf.gif" alt="" width="12" height="15" /> <a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/advent2010.pdf">vollständigen Freundesbrief Advent 2010</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Juni 2010</title>
		<link>http://www.eser21.de/juni-2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 19:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein reich gefülltes halbes Eserjahr liegt hinter uns. Die globalen Krisen, die unser Land, Europa und unsere Welt erschüttern, machen natürlich auch vor dem Eser nicht Halt! Da sehen wir als Team unsere Pflicht, dagegen zu halten und dem Leben, der Lebenslust und der Verantwortung Raum zu verschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Eser-Freunde</strong>,</p>
<p>ob Ihr wohl unseren Osterbrief vermisst habt? Es war das erste Mal, dass wir aus gesundheitlichen und organisatorischen Gründen vor Ostern nicht rechtzeitig dazu kamen. Deshalb bekommt ihr nun unsere Einladung zum diesjährigen Eserfest und Eserlauf gemeinsam mit unserem Freundesbrief.</p>
<p>Wir sind sicher, Ihr verzeiht uns und unterstützt den Eser trotzdem mit einem Besuch beim wunderschönen, bunten Eserfest. Achtung: Für den <a href="http://www.eser21.de/therapeutische-wohngemeinschaft/eserlauf/">Eserlauf</a> ist es jetzt an der Zeit mit dem Training zu beginnen und die Sponsorenlisten ausfüllen zu lassen. Das Geld vom Eserlauf ist bereits verplant. Also lasst uns bitte nicht im Stich und ladet Kinder und Freunde dazu ein!</p>
<p>Nun Neues aus dem Eserleben:<br />
Ein reich gefülltes halbes Eserjahr liegt hinter uns. Die globalen Krisen, die unser Land, Europa und unsere Welt erschüttern, machen natürlich auch vor dem Eser nicht Halt! Die wirtschaftliche Lage ist für viele existentiell sehr bedrohlich. Hilf- und Hoffnungslosigkeit angesichts aller Probleme ist Gesprächsthema. Da sehen wir als Team unsere Pflicht, dagegen zu halten und dem Leben, der Lebenslust und der Verantwortung Raum zu verschaffen, auch oder gerade wegen aller Widrigkeiten. Das Leben zu feiern, und gute Entscheidungen unsrer Gäste zu fördern und zu würdigen, setzt Lebensakzente.</p>
<p>Wenn Gäste das grausame gedankliche Spiel mit dem Suizid endgültig verabschieden, dann ist es an der Zeit zu feiern!</p>
<p>Unser Haus war übervoll besetzt, auch immer wieder mit Probewöchlern, die eine verlängerte Probezeit benötigten. Wenn 15 Esergäste im Haus sind, entsteht eine verstärkte Gruppendynamik, eine echte Herausforderung für unser Team. Klarheit und verantwortlicher Umgang mit der Hausstruktur, den Therapiezielen und der Umgang mit Schmerz und Krankheit sind dann „Dauerbrenner“. Die Versuchung, sich aus dem Programm oder der Struktur zu ziehen und sich hinter alten Bewältigungsstrategien zu verstecken, ist groß. Für viele ist es zunächst mit immenser Angst verbunden, neue Schritte der Verantwortung für sich selbst zu gehen. Damit echte Liebe landen kann, müssen Lebenslügen weichen. Aber die Wahrheit zu denken und auszusprechen scheint oft wie Verrat an der eigenen Familie zu sein. Und doch ist es eben nur die Wahrheit, die frei macht. Um sie zu erreichen, rechnen wir mit dem Geist Gottes, der liebevoll in die Wahrheit führt.</p>
<p>Im Haus Eser 17 haben wir den gesamten Hof neu angelegt, denn das war bitter nötig! Die Esergäste haben mit Unterstützung in der Arbeitstherapie mehrere Container mit alter Erde abgetragen, neu gekiest, gepflastert, bepflanzt, eine Terrasse angelegt und eine Sichtschutzmauer aus alten Ziegeln errichtet. Es ist richtig schön geworden und beim Eserfest könnt Ihr es bewundern.</p>
<p>Im Sommer werden zwei Hausgäste aus dem Haus Eser 21 in die Nachsorge des Eser 17 ziehen. Dort werden zwei  Bewohnerinnen nun endgültig ihre Therapie beenden und sind wieder in Ausbildung und Beruf eingegliedert. Für die beiden endet damit ein wirklich langer Lebensabschnitt im Eser, der nun Früchte trägt. Für uns im Team ist das eine solche Freude, dass alle Konfrontationen, alles Begleiten und Beistehen mit Tatkraft und Herzblut sich gelohnt haben.</p>
<p>Im Kontaktpunkt bieten wir häufig auch Familienaufstellungen an für unsere Seelsorger und Therapeuten, die Klienten mitbringen. Das Team wächst, aber wir brauchen dringend weitere männliche Therapeuten in unserer Beratungsstelle. Wir sind sehr froh, dass wir Gebetszeiten haben, die wir intensiv nutzen, um für alle Anliegen unserer Arbeit zu beten, sei es am Donnerstagmittag oder in unserem Gebetsträgerkreis. Wir sind als Mitarbeiter zusammen gewachsen und tragen einander. Die gelebte Offenheit, das Vertrauen zueinander und die Kameradschaftlichkeit und Kompetenz sind ein Reichtum in unserer Gemeinschaft, in der wir uns ergänzen, tragen und getragen werden. Bei all dem Schweren ist dies ein echtes Gegengewicht.</p>
<p>Die Traumatherapie-Ausbildung ist von sechs unserer Mitarbeiter abgeschlossen worden. Nur zu gut können wir alles Handwerkzeug verwenden. Die Gäste, die sich bei uns melden, haben meistens schwere Traumata erlebt, und wir werden vermehrt empfohlen von Ärzten und Kliniken im Umkreis von Augsburg. Wir beten sehr um Schutz für unser Team und unsere Gäste, die sich gemeinsam den schweren Prozessen stellen.</p>
<p>Zuletzt bleibt uns wieder ein ganz großes DANKE an alle, die an uns denken, für uns beten und spenden. Wenn sich bei uns Sorge einschleichen will, ob Spenden wegen der wirtschaftlichen Lage ausbleiben könnten, dann wissen wir, dass unser Vater im Himmel bisher immer für uns gesorgt hat und es auch weiterhin tun wird – und segnen alle, die an uns denken.</p>
<p>So wünschen wir Euch allen einen wunderbaren, herzerfrischenden Sommer mit guten Früchten und reicher Ernte. Falls wir uns beim Eserfest sehen, wird es ein Fest sein. Spätestens dann aber zu unserem Eserjahresgottesdienst am 28. September.</p>
<p>Ganz herzliche Sommergrüße vom ganzen Eserteam<br />
Eure <strong>Friedegard</strong> und <strong>Gerd Warkentin</strong></p>
<p>Lesen Sie jetzt den <img class="alignnone size-full wp-image-228" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/pdf.gif" alt="" width="12" height="15" /> <a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/juni2010.pdf">vollständigen Freundesbrief Juni 2010</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Advent 2009</title>
		<link>http://www.eser21.de/advent-2009/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 16:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben in diesem erlebnisreichen Eser-Jahr immer wieder unverhoffte „Weihnachtsgeschenke“ in manchen schwierigen Situationen erhalten, von denen wir Euch berichten möchten. Ausserdem: eine kurze Zusammenfassung der letzten Monate im Eser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Eser-Freunde</strong>,</p>
<p>während ich dies schreibe, darf ich hier bei Hannover mit herrlichem Herbstwetter eine Woche Auszeit haben: „Hören, Schweigen, Gott erleben“ ist das Thema der Tagung. Mir tut es gut im turbulenten Eser-Leben zur Ruhe zu kommen, mich neu zu besinnen und auszurichten. Aber das ist nur möglich, weil ich weiß, dass ein gutes Team im Eser die Stellung hält. Für uns alle im Team sind Oasen der Stille für unsere Seele lebensnotwendig, damit wir nicht zu Funktionären werden und „entseelte“ Worte und Taten weitergeben.</p>
<p>So konnte ich eine Vor-Adventszeit erleben und schon Freude über das kommende Weihnachtsfest einladen. Denn wir haben in diesem erlebnisreichen Eser-Jahr immer wieder unverhoffte „Weihnachtsgeschenke“ in manchen schwierigen Situationen erhalten, von denen wir Euch berichten möchten. Am bedeutendsten ist wohl für uns ein Mitarbeiterwechsel im Team: Marina Geiger, die mit Marianne Stephan ein Dream-Team bildete, musste aus gesundheitlichen Gründen und weil sie als achtfache Oma gebraucht wurde, schweren Herzens aus der Eser-Arbeit aussteigen. Ihre Liebe zum Eser bleibt uns erhalten und sie hilft uns auch weiterhin im Wochenenddienst. Aber damit nicht genug: Marianne Stephan wurde durch den plötzlichen Wegfall der Tagesmutter ihrer Enkelin als „Oma“ in München angefragt und hatte den Eindruck zusagen zu sollen.</p>
<p>Zunächst traf mich diese Nachricht ins Mark, war doch Marianne mit ihrem großen Einsatz nicht aus der Arbeit wegzudenken. Gemeinsam fanden wir im Austausch über dieser Entscheidung aber großen Frieden, obwohl zunächst keine Lösung in Sicht war, und vertrauten die Lage Gott an. Hatte er sich nicht bisher aller Anliegen der Eser-Arbeit immer angenommen? Eine Woche später bewarb sich eine ausgebildete Hauswirtschafterin und Jugendleiterin um eine Stelle, Elke Adams. Sie konnte von Marianne noch eingearbeitet werden und leitet nun die Hauswirtschaft im Eser.</p>
<p>Ellen Kettemann (Peter Kettemanns Frau), selbst Köchin und Hauswirtschafterin, suchte auch nach einer neuen Aufgabe und arbeitet nun mit Elke Adams zusammen. Sie erledigt die Einkäufe und kocht zweimal die Woche für die Eser-Gäste. Sicher könnt Ihr euch vorstellen, dass so ein Wechsel mit viel Emotionen und Spannung verbunden ist. Umso bewegender ist, dass sich nahtlos so gute Hilfe einstellte. Wir danken Marianne und Marina von Herzen für ihren jahrelangen Einsatz und ihre Liebe zu den Gästen und im Team. Schön, dass sie beide mit dem Eser verbunden bleiben. Und wir danken Gott für ein neues Dream-Team: Elke und Ellen.</p>
<p>In der Arbeit im Haus 17, unserer letzten Therapiephase, haben wir festgestellt, dass wir die Verbindung zwischen den Häusern und Therapiephasen stärken müssen, damit die Gäste mehr Kontinuität erleben. Peter Kettemann hat deshalb die Leitung von Haus 17 und somit die Brückenfunktion von Haus zu Haus übernommen, zusammen mit Siggi Greiner und Ina Burghardt. Im Parterre von Haus 17 konnten wir Räume als Therapieräume einrichten – ein Büro für die Nachsorgearbeit, einen Gruppenraum und die neue Praxis von Dr. Hiltrud Meyer. Seit sie da ist, hat unsere Beratungsstelle „Kontaktpunkt“ neuen Aufwind, neue Flyer und auch Zuwachs an Mitarbeitern bekommen. Auch innerhalb der Mitarbeiterschaft profitieren wir von ihrem kompetenten medizinischen Fachwissen, das sie in Teamweiterbildungen mit uns teilt. Überhaupt war Weiterbildung ein wichtiges Thema des letzten Jahres. Unsere Traumatherapie-Ausbildung neigt sich dem Ende zu und wir konnten dadurch sehr viel Handwerkszeug für unsere Arbeit gewinnen, das nun den Gästen zu Gute kommt.</p>
<p>Das Eser-Fest liegt schon lange zurück. Zum ersten Mal, seitdem wir dieses Fest feiern, war für den ganzen Tag Regen angesagt. Aber ganz kurzfristig fand sich ein Partyservice, der zu einem günstigen Preis die ganze Straße mit Zeltplanen überdachte. Es war wie im Festzelt! In der Erinnerung tauchen reiche, bunte Bilder auf von Menschen, die unsere Stände besuchen und Interesse an unserer Arbeit zeigen, von Freunden der Arbeit, die uns in großer Treue begleiten und sich beim Eser-Lauf für uns einsetzen – vielen Dank für die erlaufenen 13.000 €!</p>
<p>Aber das Herzstück bleibt unser Eser-Jahresgottesdienst: mit all den Berichten der Gäste und der Mitarbeiter, dem Dank an Gott, der Segnung der Mitarbeiter und der Anteilnahme so vieler Eser-Freunde. Unser Eser-Haus ist fast immer voll, teilweise übervoll belegt mit Therapiegästen. Die Warteliste ist lang. Bewegend sind jedes mal neu die Abschiedsfeiern, wenn Gäste nach langer Zeit ins Haus 17 wechseln. Die stufenweise Ablösung bis hin zur Wiedereingliederung ins eigenständige Leben und Wohnen braucht noch viel Begleitung und Kraft.</p>
<p>Wenn Ihr den neuesten Stand unserer Therapieangebote erfahren wollt, informiert Euch auf unserer neu gestalteten Homepage unter www.eser21.de. Am Ende des Jahres danken wir von Herzen im Namen aller Gäste und Mitarbeiter noch einmal für Eure Jahr für Jahr treue Anteilnahme, eure Gebete und eure finanzielle Unterstützung. All dies benötigen wir sehr. Wir wünschen Euch Auszeiten und Oasen der Stille, in denen Ihr hören, schweigen und Gott erleben könnt, so wie Maria in der Weihnachtsgeschichte über alle Worte der Hirten nachsann und sie in ihrem Herzen behielt.</p>
<p>Euch allen eine ganz frohe, gesegnete Advents- und Weihnachtszeit mit dem Gedicht</p>
<blockquote><p>Freude strahlt auf,<br />
hell wird der Tag,<br />
die Welt ist nicht mehr verloren,<br />
denn Christus der Herr ist geboren.</p></blockquote>
<p>Für das neue Jahr wünschen wir Euch weiterhin Gottes Segen und Bewahrung.</p>
<p>Eure <strong>Friedegard Warkentin</strong><br />
im Namen des Eserteams</p>
<p>Lesen Sie jetzt den <img class="alignnone size-full wp-image-228" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/pdf.gif" alt="" width="12" height="15" /> <a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/advent2009.pdf">vollständigen Freundesbrief Advent 2009</a>.</p>
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		<title>Ostern 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 21:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[In dunklen Zeiten leuchtet das Licht umso heller. In dunklen Zeiten, persönlich oder gesellschaftlich, liegt die Chance zur Veränderung. Dunkel war es in den Jüngern Jesu, sie waren beschränkt im Erfassen der eigentlichen Realität: Ostermorgen: Jesus lebt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong></p>
<p><a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/kerze.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-311 alignright" title="Kerze im Gruppenraum" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/kerze-150x150.jpg" alt="Kerze im Gruppenraum" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Liebe Eserfreunde,</strong></p>
<p>&#8230;das Licht scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbricht und<br />
der Morgenstern aufgeht in euren Herzen 2. Petrus1, 19</p>
<p>In dunklen Zeiten leuchtet das Licht umso heller. In dunklen Zeiten, persönlich oder gesellschaftlich, liegt die Chance zur Veränderung. Dunkel war es in den Jüngern Jesu, sie waren beschränkt im Erfassen der eigentlichen Realität: Ostermorgen: Jesus lebt!</p>
<p>Wie schnell kann auch mein Herz ein dunkler Ort werden, wenn die Sorgen und Fragen, die das Leben mir stellt, zu einem inneren Gefängnis werden, aus dem kaum Entrinnen möglich ist! Dann deute ich alles vom Erleben her und nicht von der Auferstehungskraft Jesu, der die Ketten der Finsternis und des Todes gesprengt hat. Das Bild auf dem Deckblatt berührt mich: Ein Mensch im Dunkel öffnet die Tür und Licht kann eindringen. Der Vers aus dem 2. Petrusbrief zeigt so eine tiefe Wahrheit über alle dunklen Orte dieser Welt um uns und in uns: Wir brauchen Licht, damit es Tag werden kann. Wir brauchen die Osterbotschaft, damit wir mit auferstehen und in unseren Herzen der Morgenstern aufgeht. Wir Mitarbeiter brauchen diesen Morgenstern in unseren Herzen, damit wir Licht in unsere Eserarbeit, in unsere Familien, Gemeinden und in die Gesellschaft tragen können.</p>
<p>In den letzten Monaten gab es immer wieder mal „Dunkel im Eser“. Angst, Zorn, Schmerz, Aggression und Verzweiflung bei einzelnen Gästen waren wie eine Infektion für alle. Dunkelheit rollt dann wie eine Lawine durch unser Haus, und wir brauchen ganz viel Licht in uns, damit es wieder hell im Haus wird und hell in den Herzen. Manchmal ist das ein Kampf. Weh tut es auch, wenn einzelne dann „Opfer“ dieses Kampfes werden und wir uns trennen müssen. Das ist für uns alle immer wieder sehr schmerzlich und trotzdem leider manchmal die einzige Möglichkeit. In diesen Zeiten sind wir sehr froh über alle, die für uns beten und so Licht in unser Haus tragen.</p>
<p>Nun habe ich aber auch die Freude, Euch ganz viel erstaunlich Gutes zu erzählen. Im September 2007 habe ich über Freunde die Ärztin Dr. Hiltrud Meyer kennen gelernt, die sich unsere Eserarbeit etwas genauer ansehen wollte. Sie arbeitete als Oberärztin in der De´Ignis Klinik und wollte sich verändern. Wir hatten kaum zu hoffen gewagt, dass sich hier eine Tür auftut. Hiltrud Meyer hat sich an vielen Stellen umgesehen, attraktive Angebote bekommen, aber auch ein bisschen ihr Herz an den Eser verloren. In dieser Zeit hatten wir viele junge Frauen, die sich schwer taten, ihre Geschichte mit einem männlichen Bezugstherapeuten zu bearbeiten, so dass ich immer wieder wesentlich mehr Arbeit hatte, als ich bei allem Administrativem bewältigen kann. In dieser Zeit erhöhte der Bezirk unseren Tagessatz. Genau so viel, dass wir sie mit einer halben Stelle einstellen konnten, wenn wir weiterhin viel ehrenamtlich arbeiten. Wir machten ihr dann ein konkretes Angebot – und nach langem Überlegen erhielten wir kurz vor Weihnachten ihre Zusage.</p>
<p>Und nun ist sie hier gelandet und bereichert unser Team im Eser 21 und 17 als verantwortliche medizinische Psychotherapeutin und Leiterin der ambulanten Eserarbeit. Dies war schon lange mein intensiver Wunsch, noch eine weibliche, kompetente Therapeutin zu gewinnen, die sich von Herzen und mit Sachverstand (sie ist Psychiaterin/Psychotherapeutin) für die ambulante Kontaktpunktarbeit einsetzt. Sie ist für uns im Eser auch wieder, wie so oft schon, ein Gottesgeschenk. Wir wünschen ihr, dass sie sich gut einleben kann und dass sie auch in Augsburg und darüber hinaus mithelfen kann, dass der „Morgenstern aufstrahlt“.</p>
<p>An unseren Teamtagen haben wir für uns ein gutes Organigramm erstellt. Ein Kreis in dessen Mitte das Kreuz steht – darum herum unsere Esergäste und wir Mitarbeiter als Halt am Kreis-Außenrand. Jeder im Team schenkt verantwortlich seine Kompetenz, Kraft und Gaben, dass die Therapie gelingen kann. Aber alle gemeinsam sind wir im Innersten gehalten von Gott. Im Februar fand in Augsburg ein Seminar über Bindungsforschung statt. Mich bewegt immer noch sehr, wie groß die Sorge der Bindungsforscher über den Zustand unserer beziehungsgestörten Gesellschaft ist. Eltern, die selbst desorganisierte Bindungsmuster haben, geben diese an ihre Kinder weiter. Die Unfähigkeit zu verantwortlichen und stabilen Beziehungen zieht einen Rattenschwanz an Störungen nach sich, der kaum aufzufangen ist. In der Tageszeitung stand, dass dringend Sozialpaten für Kinder, Ausländer und Arme gesucht werden. Mich hat dieser Aufruf persönlich berührt. Licht ins Dunkel zu bringen ist unsere tiefste Berufung. Uns dabei gegenseitig zu helfen, Menschen für diese Aufgaben zu schulen, ist auch Aufgabe unserer Eserarbeit.</p>
<p>Nun bleibt mir noch, Euch allen ganz herzlich zu danken für Eure treue Unterstützung, Eure Gebete und Eure Liebe zu uns und zur Eserarbeit. Wir wünschen Euch Licht im Dunkel, offene Türen und Herzen und viele gute Gelegenheiten mitzuhelfen, dass es heller wird.</p>
<p>Ein gesegnetes, frohes Osterfest wünschen Euch im Namen aller Mitarbeiter<br />
<strong>Friedegard und Gerd Warkentin</strong></p>
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		<title>Advent und Weihnachten 2008</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 21:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Eserarbeit fand im letzten Jahr viel öffentliches Interesse. Eine Journalistin, Hannah Schott, von „Psychotherapie und Seelsorge“, besuchte uns und schrieb über uns, der ERF nahm einen kleinen Film über die Arbeit auf, und auch in Augsburg wurde unsere Arbeit gewürdigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Eserfreunde,</strong></p>
<p>draußen ist der erste Schnee gefallen und der Dezember-Psalm hat mit seiner tiefen vorweihnachtlichen Heiterkeit mein Herz berührt. Jesus kommt, und wir dürfen uns vorbereiten, uns aufmachen, unser Herz und unser Haus vorbereiten und schmücken. Das ist ein richtiges Kontrastprogramm zu allen anderen Schreckensmeldungen in unserer globalisierten Welt. Auch ein Kontrastprogramm zu allen Schmerzerfahrungen unserer Esergäste. Missbrauch, Gewalterfahrung, Qual sind täglich Themen der inneren Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen. Jesus kommt – ins Eserhaus, in die Eserstraße und in Eserherzen. Er ist der Schatz in unserem Team, und so können wir voller Dankbarkeit auf ein volles, schweres und erfülltes Jahr zurückblicken.</p>
<p>Die Eserarbeit fand im letzten Jahr viel öffentliches Interesse, das von außen auf uns zu kam. Eine Journalistin, Hannah Schott, von „Psychotherapie und Seelsorge“, besuchte uns und schrieb über uns, der ERF nahm einen kleinen Film über die Arbeit auf, und auch in Augsburg wurde seitens des Bezirks und anderer öffentlicher Stellen unsere Arbeit gewürdigt. Im Bezirkskrankenhaus konnten wir vor allen Ärzten unser Konzept vorstellen. Das hat uns bewegt und gefreut, aber auch unseren übervollen Terminkalender manchmal recht belastet.</p>
<p>Die Nachfrage nach Therapieplätzen nimmt rasant zu. Fast täglich rufen mehrere junge Leute an und nehmen Kontakt auf. Unser Eserhaus ist voll und wir haben eine Warteliste. Bei zwei Therapiegästen mussten wir feststellen, dass wir nicht die richtige Einrichtung für sie sind, und uns trennen. Das fällt nicht leicht, ist aber nötig zum Wohl der jeweiligen jungen Menschen. Im Wiedereingliederungshaus Eser 17 hat sich das Team ab September neu formiert. Anja Siegel ist in das Haus 21 gewechselt, und wir freuen uns im Team, dass sie als systemische Therapeutin uns unterstützt. Sigrid Greiner hat die Leitung von Haus 17 übernommen, und Ina Burghardt, unsere frühere Praktikantin (sie hat ihre Diplomarbeit über die Eserarbeit geschrieben und die Evaluation verfasst) arbeitet nun mit halber Stelle im Eser 17.</p>
<p>Unterstützung erhalten sie von Gabriele Scheidgen, die die Arbeit gut kennt und aus ihrer Erfahrung viel vermitteln kann. Fünf unserer Mitarbeiter machen eine Traumatherapie-Ausbildung. Das ist für uns günstig, da die Ausbildung in Augsburg stattfindet. Ich bin sehr froh, dass bei allen Mitarbeitern eine hohe Bereitschaft vorhanden ist, sich professionell weiter zu bilden und gleichzeitig Schulungen für seelsorgerliche Begleitung zu besuchen. Dieser ganzheitliche Ansatz, der im jüdischen Denken eine Selbstverständlichkeit ist, muss in unserem westlichen Denken immer wieder bewusst gemacht werden. Traumatisierte Menschen können nur „Heilung“ erfahren, wenn sie auch die Verankerung in einer größeren Liebe, der Liebe Gottes, erfahren.</p>
<p>Höhepunkt unseres Eserjahres ist ja immer unser Eserfest und unser Jahresdankgottesdienst mit Mitarbeitersegnung. Wenn dann das Team vom Cafe mit seinen vielen Mitarbeitern, das Kontaktpunktteam, der Trägerverein, das Team von Haus 17 und Team Eser 21 gesegnet werden, bin ich tief berührt von der Treue der Mitarbeiter, ihrem Einsatz und dem Miteinander. Inge Eder feiert im Dezember ihre 10jährige Mitarbeit, Marianne, Peter und Irmi ihr fünfjähriges. Alle Vereinsmitarbeiter sind von Beginn an dabei. Auch Ehepaar Limpert begleitet uns von Anfang an gemeinsam im Gebet. Im neuen Jahr hoffen wir, unsere ambulante Arbeit noch mehr ausbauen zu können, und haben schon mehrere Brainstorming –Treffen dafür durchgeführt. Was sich davon verwirklichen wird, werden wir sehen.</p>
<p>Für alle diese Überlegungen brauchen wir Weisheit, Schutz, Weg-Weisung und Euere Gebete. Wir danken Euch von ganzem Herzen für Eure treue Begleitung. Dank allen, die uns finanziell, wie z.B. beim Eserlauf, unterstützt haben. Habt Dank für die monatliche Unterstützung, ohne die wir die Arbeit nicht tun könnten. Für den Aufbau der ambulanten Arbeit benötigen wir weitere Mittel, damit wir den Anfragen gerecht werden können. Habt Dank für Eure Herzensbegleitung in Gedanken und Gebeten. Danke für alle Verbundenheit weit über die Grenzen Augsburgs hinaus. In unseren Gebetstreffen beten wir immer um Segen für alle, die uns unterstützen und an uns denken. So wollen wir ein klein wenig unseren Dank zurückgeben an Euch.</p>
<p>Nun wünschen wir Euch von Herzen eine frohe Advents- und Weihnachtszeit, Gottes Schutz und Gegenwart im Neuen Jahr.<br />
Mein Auge lacht und färbt sich voll mit Glück<br />
Jesus kommt<br />
Alles wird gut</p>
<p>Herzerfrischende Weihnachtsgrüße!<br />
Im Namen aller Mitarbeiter,<br />
<strong>Eure Friedegard und Gerd Warkentin</strong></p>
<p>Lesen Sie jetzt den <img class="alignnone size-full wp-image-228" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/pdf.gif" alt="" width="12" height="15" /> <a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/advent2008.pdf">vollständigen Freundesbrief Advent 2008</a>.</p>
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		<title>Ostern 2007</title>
		<link>http://www.eser21.de/ostern-2007/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2007 21:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit von Weihnachten bis Ostern verging wie im Flug. Seit wir die letzte Therapiephase ins Haus Am Eser 17 verlegt haben, haben wir im Haus Eser 21 mehr Gäste, die intensive Begleitung brauchen. Das Therapeutenteam wächst mit den Herausforderungen der Arbeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/weg_ins_obergeschoss.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-321" title="Treppe ins Obergeschoss" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/weg_ins_obergeschoss-150x150.jpg" alt="Treppe ins Obergeschoss" width="150" height="150" /></a>Liebe Eserfreunde,</strong></p>
<p>die Zeit von Weihnachten bis Ostern ist wie im Flug vergangen. Seit wir die letzte Therapiephase ins Haus Am Eser 17 verlegt haben, haben wir im Haus Eser 21 mehr Gäste, die intensive Begleitung brauchen. Das Therapeutenteam wächst mit den Herausforderungen der Arbeit. Bei einer Teamweiterbildung erhielten wir von der begleitenden Therapeutin ein gutes Feedback für unser vertrauensvolles, offenes Miteinander. So habe sie es noch in keinem Team erlebt. Es ermutigt uns, dass wir diesen Schatz haben.</p>
<p>Auch im Haus Am Eser 17 geht die Arbeit gut voran. Jeder Therapiegast dort konnte mit einer Arbeit oder einem Praktikum beginnen. Das neue Therapeutenteam bewährt sich. Die Eigentümer von Haus 17 haben uns das Haus zum Kauf angeboten. Wir hätten es gerne erworben, konnten uns aber mit ihnen nicht über den Kaufpreis einigen. Jetzt haben sie es einem Makler übergeben. Wir hoffen, dass sich ein Investor findet, der es kauft und an uns vermietet. Wir selbst stehen in Verhandlungen mit Unterstützern, die uns eventuell helfen, das Haus doch noch zu erwerben. Wir legen es in Gottes Hand und warten vertrauensvoll auf eine gute Entwicklung.</p>
<p>Neulich fiel uns ein Gebet in die Hände, das auf ein Stück Papier geschrieben neben dem Körper eines toten Kindes im Konzentrationslager Ravensbrück gefunden wurde. Es heißt: „Gebet der Hilflosigkeit“:<br />
Herr,<br />
Gedenke nicht nur der Männer und Frauen, die guten Willens sind,<br />
sondern auch derer, die auf Böses sinnen.<br />
Aber gedenke nicht all der Leiden, die sie über uns gebracht haben,<br />
sondern schau auf die Früchte, die wir &#8211; Dank dieser Leiden &#8211; hervorgebracht haben!<br />
Unsere Kameradschaft, unsere Loyalität, unsere Demut, unseren Mut,<br />
unsere Großzügigkeit, die Charakterstärke, die daraus erwachsen ist.<br />
Und wenn sie einst vor dem Richterstuhl stehen,<br />
dann lass die Früchte, die an uns gereift sind<br />
Ihre Vergebung sein.</p>
<p>Dieses Gebet erinnert an das Gebet Jesu am Kreuz: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Die Kraft der Auferstehung, die Jesus aus dem Tod geholt hat, hilft, zu vergeben. Sie hilft unseren Gästen, die oft in Opferhaltungen gefangen sind. Sie trägt auch uns, wenn wir Ihm vertrauen. Mit diesen Gedanken grüßen wir alle Freunde herzlich, danken für alle Unterstützung in Worten, Gedanken und Taten und wünschen ihnen ein gesegnetes Osterfest.</p>
<p>Wir wünschen Euch ein gesegnetes Osterfest.<br />
<strong>Eure Friedegard und Gerd Warkentin</strong></p>
<p>Lesen Sie jetzt den <img class="alignnone size-full wp-image-228" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/pdf.gif" alt="" width="12" height="15" /> <a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/ostern2007.pdf">vollständigen Freundesbrief Ostern 2007</a>.<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Advent und Weihnachten 2006</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Dec 2006 21:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Weihnachten - Zeit der Geschenke. Wir im Eser sind noch ganz bewegt von einem großen Geschenk, das wir vor einigen Wochen erhalten haben: Ein neues „Eser-Auto“. Dabei geht es nicht so sehr um das Auto – sondern darum, wie wir dazu kamen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe Eserfreunde,</strong></p>
<p>Weihnachten &#8211; Zeit der Geschenke. Wir im Eser sind noch ganz bewegt von einem großen Geschenk, das wir vor einigen Wochen erhalten haben: Ein neues „Eser-Auto“. Dabei geht es nicht so sehr um das Auto – sondern darum, wie wir dazu kamen. Ein Gast hatte unseren guten alten Nissan zu Schrott gefahren. Wir brauchten dringend ein neues Auto. Im Etat war es nicht eingeplant. Peter Kettemann konnte bei einem bekannten Autohändler in seiner Heimat einen gut erhaltenen Ford Mondeo für 3000 € bekommen. Als wir im Gottesdienst der Freien evangelischen Gemeinde Augsburg-Mitte fragten, ob jemand uns ein gebrauchtes Auto schenken wolle, spendete eine uns sonst nicht bekannte Frau spontan 1000 €. Die Gemeinde hatte auch schon 2000 € in Aussicht gestellt. So war das Auto geschenkt und bezahlt.</p>
<p>Warum schreiben wir das am Anfang eines Weihnachtsbriefes? Wir leben davon, dass wir beschenkt werden mit Vertrauen, mit Begegnungen, mit der Gegenwart Gottes und auch mit materieller Versorgung. Dieses Auto ist ein Symbol dafür, dass es sich lohnt, damit zu rechnen, dass Gott für uns sorgt, wenn schon um Autos, wie viel mehr um seine Kinder. Es war ein stürmisches, bewegtes, reiches Eser-Jahr. Vieles davon haben wir schon berichtet.</p>
<p>Im Sommer hat uns ganz besonders der Aufbau der Nachsorgeplätze im Haus 17 beschäftigt. Ursprünglich sollte Kristina Ulbrich dafür die Verantwortung übernehmen. Dieser Weg hat sich dann doch nicht als gemeinsamer Weg erwiesen. Wir sind ihr dankbar für allen Input und Impulse, die sie uns für den Start gegeben hat. Nun hat sich ein kleines zum größten Teil ehrenamtliches Team mit zwei Dipl. Sozialpädgoginnen mit systemischer Familientherapieausbildung, einem Erlebnispädagogen und einer Lebensberaterin zusammengefunden, die die Arbeit tragen und verantworten. Gemeinsam gestalten sie drei Gruppen für die Phase der Wiedereingliederung und helfen den Gästen durch Praktika, Umschulungen oder andere Maßnahmen eine berufliche Orientierung zu finden. In den vergangenen Monaten mussten wir uns von Gästen trennen, denen es noch nicht oder nicht mehr möglich war, im Rahmen unserer Struktur zu wachsen. Auch wenn das schwere Entscheidungen sind und wir um einen guten Weg für jeden Gast ringen, wollen wir als Team im Gespräch mit jedem einzelnen immer wieder prüfen, was für den einzelnen hilfreich ist. Auf der anderen Seite gibt es so viele Anfragen nach Therapieplätzen, dass wir dem kaum nachkommen. Es ist dabei schon im Vorfeld sehr wichtig zu klären, wer für unser Haus in Frage kommt.</p>
<p>Weihnachten und Silvester gehören zu den schönsten und schwersten Zeiten im Eser. In das Schmücken des Hauses und in die Vorbereitung des Festes mischen sich Schmerz und Sehnsucht, dass doch endlich alles „gut“ wird und „Friede auf Erden“ bei den Gästen und in ihren Familien wächst. Wir werden wieder gemeinsam diese Feste gestalten und feiern. Wie in jedem Jahr wird in der Adventszeit „gewichtelt“, das heißt die Gäste und Teammitglieder machen jeweils einem oder einer anderen an den Adventssonntagen kleine Geschenke. Das hilft, von den eigenen Wünschen wegzusehen und die der anderen in den Blick zu bekommen. Es gibt einen Orden, dessen Mitglieder mit dem Motto leben: „Einer unter uns ist Jesus. Keiner weiß, wer es ist. Deshalb gehen wir jeder mit jedem achtsam um.“ Mit dieser achtsamen Haltung wollen auch wir ins neue Jahr gehen und uns auf den 10. Geburtstag der Eser-Arbeit vorbereiten. Die Einladungen dazu senden wir Euch mit dem Osterbrief zu. Wir danken Euch auch in diesem Jahr ganz herzlich für  Eure Anteilnahme, Eure Gebete und die finanzielle Unterstützung. Es tut uns gut, dass wir durch Freunde getragen werden, die von Herzen an uns denken. Herzlichen Dank dafür im Namen des ganzen Eser-Teams!</p>
<p>Wir wünschen Euch ein gesegnetes frohes Weihnachten und Gottes Schutz für das Neue Jahr.<br />
<strong>Eure Friedegard und Gerd Warkentin</strong></p>
<p>Lesen Sie jetzt den <img class="alignnone size-full wp-image-228" src="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/pdf.gif" alt="" width="12" height="15" /> <a href="http://www.eser21.de/wp-content/uploads/advent2006.pdf">vollständigen Freundesbrief Advent 2006</a>.<strong><br />
</strong></p>
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